Beton stellt in Sachen Sägen und auch Bohren nach wie vor eine ganz eigene Klasse der Herausforderungen dar. Einer Herausforderung, die sich so mancher Heimerker nicht gewachsen sieht. Dabei ist es gar nicht so schwer, Beton zu sägen. Alles, was man dafür braucht, ist eigentlich eine hochwertige Betonsäge. Aber auch die hat es in sich und sollte wirklich nur mit Ruhe und etwas Know-how bedient werden.
Aber wie arbeitet man mit einer Betonsäge? Was sollte dabei unbedingt – der Sicherheit und Qualität zuliebe – beachtet werden? Und wann sollte man die Arbeit lieber einem Profi überlassen?
Sicherheit und Vorbereitungen – darauf kommt es an
Eines vorweg: In einer Betonsäge sollte jede Menge Kraft stecken. Deshalb sind nur die wenigsten Betonsägen von mangelhafter Qualität. Unter Umständen könnte eine hochwertige Betonsäge also teurer sein, als man es erwartet. Ist einem diese zu teuer, lohnt es sich eine geeignete Betonsäge im Fachhandel zu mieten. Das ist oft nicht nur billiger, sondern auch sicherer, da man sich dort auch wertvolle Tipps, Hinweise und Tricks holen kann. Denn da in einer Betonsäge auch jede Menge Kraft steckt, sollte man wissen, wie man diese am besten bedient – und was man besser vermeidet. Natürlich darf auch hier eine geeignete Schutzausrüstung nicht fehlen. Handschuhe, Schutzbrille, Schutzkleidung und Mundschutz sind ebenfalls im Fachhandel erhältlich.
Bevor es an die Arbeit geht, sollte der Bereich, der bearbeitet und daher gesägt werden soll, markiert werden. Bei Beton lässt sich das am besten mit weißer Kreide bewerkstelligen. Und: Bedient man die Betonsäge zum ersten Mal, sollte man ein paar Übungsschnitte und Handgriffe tätigen, bevor man sich an das tatsächliche Arbeitsfeld begibt. Denn Betonbohren ist nicht wirklich mit dem Sägen von Holz oder Metall vergleichbar.
Ab wann einen Fachmann hinzuziehen?
Das verwendete Sägeblatt sollte immer für die Dicke und die Festigkeit des vorliegenden Betons geeignet sein. Zu schwache Sägeblätter sind dabei übrigens ebenso ungeeignet wie zu starke. Bei großen Flächen, wie zum Beispiel bei einem Deckendurchbruch, sollte immer eine Kernbohrung in den Ecken erfolgen. Dort kann das Sägeblatt später angesetzt werden. Übrigens sagt man, dass Laien und Hobbyhandwerker nur Beton sägen sollten, der nicht dicker als 15 Zentimeter ist. Geht die Dicke über 15 Zentimeter hinaus, sollte man bei mangelnder Erfahrung besser einen Fachmann hinzuziehen.
Bild: © Fotolia RAW – Fotolia.com
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