Modernes Wärmeschutzglas ist eine ideale Kombination von Wärme- und Kostendämmung
Bewohner schätzen besonders in der kühleren Jahreszeit ein wohlig warmes Wohnklima. Die dünnsten Stellen im Haus, aus denen die Wärme am schnellsten entweichen kann, sind die Türen und Fenster. Diesem Wärmeverlust kann man entgegenwirken und ein Wärmeschutzglas einsetzen. Unter einem Wärmeschutzglas versteht man ein aus zwei oder drei Scheiben bestehendes Isolierglas, das mit entfeuchteter Luft oder Edelgasen, wie zum Beispiel Argon oder Xenon gefüllt ist. Zum Erfüllen der erhöhten Wärmeschutzanforderungen im Sinne des Energiesparens trägt besonders die Beschichtung der Glasscheiben mit hauchdünnen Metallfolien bei. In Zeiten hoher Energiekosten ist es umweltschonend und ökonomisch sinnvoll, Wärmeschutzglas einzusetzen.
Moderne Wärmeschutzgläser verbinden wohliges Raumklima mit ökonomischen Aspekten
Das Wärmeschutzglas, auch als Isolier- und Warmglas bezeichnet, ist seit Beginn der achtziger Jahre im Handel erhältlich. Aufgrund seiner guten Wärmeschutzeigenschaften leistet es einen beachtenswerten Beitrag zur Energieeinsparung. Gegenüber seinen dünnwandigeren Vorgängern kann es sich beim dickeren und schwereren Dreischeiben-Wärmeschutzglas nachteilig auswirken, da es nicht in die alten Fenster- und Türrahmen passt. Durch das Einsetzen neuer Fenster mit einer Wärmeschutzverglasung kann der Wärmeverlust bis zu sechzig Prozent und mit einem Dreischeiben-Wärmeschutzglas sogar noch weiter reduziert werden. Wichtige Kriterien zur Beurteilung der Qualität des Wärmeschutzglases sind der Wärmedurchgangskoeffizient „Ug“ und die Gesamtenergiedurchlässigkeit, die mit dem „g-Wert“ wiedergegeben wird. In Fachkreisen werden silberbeschichtete Isoliergläser der neuesten Generation als „LowE“-Gläser bezeichnet. LowE steht für Low Emissivity, das heißt übersetzt „niedrige Emmisivität“, also eine geringe Wärmeabstrahlung. Die hervorragenden Emissionseigenschaften dieses Wärmeschutzglases verhindern, dass „das Draußen mitgeheizt wird“.
Die Wärmeschutzverordnung trägt zur Weiterentwicklung der Schutzverglasung bei
Die Konstruktion und Ausstattung der Wärmeschutzgläser wird kontinuierlich weiter verbessert. Die leistungsstarken, farbneutralen Wärmedämmgläser lassen möglichst viel Licht in die Wohnung hinein und wenig Wärme heraus. Eine neuere Entwicklung ist das Wärmeschutzglas mit „Warmer Kante“, die den metallischen Abstandhalter zwischen den Scheiben überflüssig macht. Neben geringeren Wärmeverlusten und reduzierten Heizkosten bildet sich auch weniger Schwitzwasser. Um die Schwachstellen herkömmlicher Verglasungen zu umgehen lohnt es sich, moderne Wärmeschutzgläser einzusetzen. Die Wärme verteilt sich aufgrund der „Warmen Kante“ des Scheibenrandes gleichmäßig über die Scheibe und reduziert die Bildung von Kondenswasser. Im Zuge der staatlich gewollten Reduzierung des Energieverbrauchs durch bauliche Maßnahmen trat die Verordnung über einen energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden, die Wärmeschutzverordnung in Kraft. Am 1. Februar 2002 wurde sie von der Energieeinsparverordnung (EnEV) abgelöst, einer Kombination von Wärmeschutzverordnung und Heizungsanlagenverordnung. So kann der Hausbesitzer Wärmeschutzglas einsetzen und damit Energie- und Steuerersparnis verbinden.
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[...] komplette Systeme, welche auf unterschiedliche Energiequellen zurückgreifen können, damit man die Heizkosten langfristig senken kann. Solche neuen Heizung können zum Beispiel Energie von der Sonne, aus der [...]
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[...] uns beleuchtet, jedoch sind gerade die Fenster umfangreich am Wärmeverlust beteiligt. Neben dem Einsetzen von Wärmeschutzglas, was natürlich durchaus kostspielig ist und im Regelfall wohl nur bei Neubauten in Betracht [...]