Elektrowerkzeug wird heute sowohl im Fachhandel als auch bei Discountern, in Möbelmärkten oder auch in den verschiedenen Ein-Euro-Läden in sehr vielen verschiedenen Varianten verkauft. Wer sich also Elektrowerkzeug anschaffen möchte oder muss, sieht zunächst einmal nicht den Sinn, sich ein teures Gerät vom Markenhersteller anzuschaffen, wenn ein vermeintlich gleich funktionierendes Elektrowerkzeug auch für wenig Geld beim Discounter oder sogar im Billigladen um die Ecke erhältlich ist.
Tatsache ist allerdings, dass die teurere Ware auch ihren berechtigten Grund hat, teurer zu sein. Nicht selten sind die billigen Werkzeuge nämlich in Taiwan oder anderen asiatischen Ländern hergestellt. So kann zwar ein geringer Verkaufspreis für den Kunden berechnet werden. Nachteile gehören aber auch zu dem vermeintlichen Schnäppchenkauf.
Gerade billiges Elektrowerkzeug weist zum Beispiels in der Verarbeitung und auch der Materialwahl des Gehäuses bereits große Nachteile auf. Fällt ein Billiggerät einmal herunter, kann es durchaus sein, dass das Gehäuse durch den Sturz schon gebrochen ist und das Werkzeug damit unbrauchbar wird. Wer jetzt auf die Reparatur mit dem Klebeband setzt, begibt sich unter Umständen in Gefahr. Auch kann innerhalb der Nutzung ein Bruch große Risiken für den Nutzer bedeuten. Dies gilt sowohl für die Stichsäge als auch für die Bohrmaschine, die im Gebrauch gebrochen, große Verletzungen nach sich ziehen können.
Große Beachtung sollten auch die Elektroanschlüsse der Werkzeuge bekommen. Auch hier unterscheiden sich teure und billige Geräte wesentlich. Nicht selten lässt sich beim Anschlusskabel in der Verbindung zum Gerät schon beim Kauf ein Spielraum erkennen. Dieser wird natürlich während des Gebrauchs größer, so dass letztlich freiliegende Kabelteile die Folge sein können.
Wer sich für ein Elektrowerkzeug entscheiden möchte, sollte zunächst prüfen, ob zwei wichtige Prüfsiegel an dem Werkzeug angebracht sind. Zum einen sollte das Werkzeug vom TÜV geprüft sein und ein entsprechendes Siegel am Gerät angebracht sein. Zum anderen ist für Elektrogeräte aller Art das sogenannte GS-Siegel unerlässlich. Dieses garantiert auch bei importierter Elektroware, dass deutsche Sicherheitsaspekte bei der Prüfung berücksichtigt wurden und somit ein gefahrloses Arbeiten im Rahmen der deutschen Sicherheitsvorschriften gewährleistet ist. Sind diese Siegel gegeben, darf das Werkzeug auch gern aus asiatischer Herstellung mit anderen und oftmals geringeren Sicherheitsbestimmungen stammen.
Bildquelle: © stormpic – Fotolia.com
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Danke für die Infos…echt ein Top Eintrag !
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