Parkett verlegen





Baustelle

Parkette werden zumeist auf Untergründen verlegt, Voraussetzung ist natürlich, dass diese trocken, sauber und eben sind. Geeignete Untergründe sind vor allem Kunststoffbeläge, Spanplatten, Holzfußböden, Kork und Estrich. Falls der Untergrund nicht eben ist, kann das Parkett nicht ordentlich verlegt werden, dieses wird sich mit der Zeit außerdem verbiegen und schnell kaputt gehen. Bei der Verlegung ist in erster Linie darauf zu achten, dass die passende Arbeitsbekleidung vorhanden ist, hierdurch können Flecken in teurer Privatkleidung vermieden werden. Außerdem besitzt die Arbeitsbekleidung viele Vorteile, in deren Taschen können oftmals etliche Werkzeuge untergebracht werden. Eine spezielle Arbeitsbekleidung für das Verlegen von Parkett existiert allerdings nicht.

Oftmals ist der richtige Leimstoff umstritten, in der Regel sollte allerdings Holz- bzw. Weißleim in eine Spritzflasche gegeben werden. Probleme können vor allem bei einer zu hohen Dosierung des Leims auftreten, dieser tritt im Anschluss aus den Fugen heraus und trocknet in das Parkett ein. Daher sollte überschüssiger Leim stets sofort von dem Parkett entfernt werden. Die Verlegung des Parketts sollte wenn möglich in die Richtung des Lichteinfalls erfolgen, dies besitzt mehrere Gründe. Vorrangig muss angemerkt werden, dass Holz ein Schwindungs- und Quellverhalten besitzt, dieses ist unabhängig von klimatischen Gegebenheiten und erfolgt immer nach der Verlegung. Aufgrund dieser Tatsache müssen Randfugen mit einer Ausdehnung von mindestens zehn Millimetern angelegt werden. Nach der Verlegung werden die Randfugen einfach mit Fußleisten abgedeckt, wodurch die Optik des Parkettbodens nicht beeinflusst wird.

Bei Beginn der Verlegung sollte die erste Diele mit der Nut zur Wand gelegt werden. Die Dehnungsfuge sollte mit Keilen fixiert werden, ansonsten könnte das Parkett nachträglich verrutschen. In der ersten Reihe muss die erste Diele zudem gekürzt werden, die Schnittlinie sollte mit einem Bleistift angezeichnet werden, wobei auch die Dehnungsfuge an der Wand einberechnet werden muss. Falls auf dem Unterboden Rohre oder Gegenstände vorzufinden sind, sollten diese Stellen auf der Diele markiert werden. Dann müssen im Falle eines Aufrisses später nur wenige Dielen entfernt werden und nicht der gesamte Boden.

Bildquelle: © Klaus-Peter Adler – Fotolia.com



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