Wer gerne in der warmen Jahreszeit abends nach einem harten Arbeitstag zum Entspannen, auf seinem Balkon oder auf der Terrasse sitzt und die Atmosphäre dort genießt, der benutzt zur Beleuchtung seines Umfelds zumeist ein Windlicht. Auch bei einem netten Grillfest mit Freunden oder einer ausgelassenen Gartenparty dürfen diese hübschen Lichtquellen, die stets eine gemütliche Stimmung zaubern und ein behagliches Flair verbreiten, nicht fehlen.
Bei einem Windlicht handelt es sich um eine Kerze in einem dekorativen Behältnis, das oben verschlossen ist, damit kein Luftzug und selbst Regen der Kerzenflamme nichts anhaben können und auch kein Staub in das Gefäß gelangt und dieses verschmutzt.
Windlichter wurden bereits im frühen Mittelalter verwendet, man hat damals die Kerzen in ein metallenes Gehäuse gesetzt und diese dann zu Hause aufgestellt – meist gab´s pro Haushalt nur eine einzige Laterne, die man dann, je nach Bedarf, von Raum zu Raum transportierte. Die Windlichter sind allerdings auch im Freien, beispielsweise von Nachtwächtern, benutzt worden, welche diese dazu am Ende eines Stocks befestigten und mit sich herumtrugen, um damit in jedes noch so finstere Eck leuchten zu können. Ebenso dienten Laternen früher als Signallampen auf Schiffen, wo sie ganz besonders gut geschützt sein mussten, um auf hoher See Wind und Wetter zu trotzen ohne jemals zu verlöschen.
Die beliebten Windlichter für ein schönes Ambiente am Balkon, auf der Terrasse oder im Garten gibt es in den verschiedensten Ausführungen.
Die einfachste Variante ist ein den mittelalterlichen Laternen nachempfundenes oder anderes dekoratives, verschlossenes Gehäuse, in der die Kerze bestens vor sämtlichen umweltbedingten Einflüssen geschützt ist.
Leuchten aus Papier, auch Lampions genannt, die man oft auch mit Glühlampen ausstattet, werden meistens bei Kinderfesten oder bei Nachtwanderungen eingesetzt.
Zuletzt seien noch die Windlichter erwähnt, die aufgrund ihrer leichten Bauweise und durch die aufsteigende Hitze schweben. Diese sogenannten Kong-Ming-Laternen kommen aus dem asiatischen Raum und werden auch als Wunsch- oder Glückslaterne bezeichnet – sie sind ein ganz besonderes Highlight auf jeder Gartenparty.
Häufig werden auch Kerzen, die sich beispielsweise in einem hübschen, oben offenen Glas befinden, als Windlicht bezeichnet – allerdings sind diese nur dann für einen Einsatz im Freien geeignet, wenn es nicht regnet.
Bildquelle: © Pflanzen-Tipps – Fotolia.com
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